Wir bilden aus!

An der Montessorischule Bergedorf kann seit 2013 auch das Montessori-Diplom erworben werden. Dabei arbeiten die Ausbilder und die Schule eng zusammen. Zielgruppe sind u.a. Lehrer und Lehrerinnen, Erzieher und Erzieherinnen, aber auch interessierte Eltern. Zusätzlich bieten wir zusammen mit dem Ausbildungsteam interessante Workshops zu unterschiedlichen pädagogischen Themen an. Der nächste Montessori-Diplom-Kurs beginnt zeitnah. Die Kursleitung übernimmt Frau Prof. Dr. Tanja Pütz.  Alle weiteren Infos unter: http://montessori-ausbildung-hamburg.de/

Artikel Bergedorfer Zeitung 02/2013

Vorträge und Workshops

Zeitreise - ein Abend mit Vorträgen, Reisenotizen und Briefen Maria Montessoris

Vortrag 2018: Maria Montessori - Reisen nach Kalifornien 1913 - 1915. Vortragsabend mit Constanze Marienfeld, die an diesem Abend in die Rolle der Pädagogin und Namensgeberin einer weltweit bekannten Pädagogik einfühlte und Auszüge aus Vortragsmitschriften, Reisenotizen und Briefen von Maria Montessori vortrug.

Die Ärztin und Pädagogin Maria Montessori (1870-1952) war als angesehene Vortragsrednerin weltreisend unterwegs. Ihre Vorträge sind gut dokumentiert, viele Mitschriften zu ihren pädagogischen Ansichten sowie ihre persönlichen Reflexionen in Form von Briefen erhalten. Aus heutiger Sicht sind Montessoris Antworten im O-Ton zu pädagogischen Fragestellungen spannend und inspririerend. Wir haben eingeladen zum Zuhören, Nachdenken und zum Gespräch miteinander.

Dyskalkulie - Rechenstörungen erkennen und behandeln

Vortrag 2016: Dyskalkulie – Rechenstörungen erkennen und behandeln - Rechnen stellt eine zentrale Schlüsselqualifikation zur Bewältigung des Lebens dar. Statistisch gesehen ist die Dyskalkulie eher „weiblich“, häufig unbemerkt und unbehandelt, mit Angst besetzt und es gibt nur wenige Therapieangebote außerhalb der Schule. Kinder mit Schwierigkeiten beim Rechnen können ihre Probleme häufig einige Zeit lang in der Grundschule kompensieren. Wenn sich der Verdacht auf eine Rechenstörung erhärtet, haben sie allerdings häufig den Anschluss an den Unterricht verloren und eine ausgeprägte Sekundärproblematik wie Ängste, Schulaversion oder Verhaltensauffälligkeiten entwickelt.

Theresia Herbst stellte in ihrem Vortrag die Entwicklung des mathematischen Denkens und der Rechenfertigkeiten sowie die Erscheinungsformen der Dyskalkulie in der Kindheit und deren Therapiemöglichkeiten vor.

Einen besonderen Stellenwert erhält dabei das Montessori-Material aus dem Bereich Mathematik, da es sich zur Prävention und Behandlung neben anderen Materialien sehr gut eignet. Theresia Herbst ist Klinische Psychologin, niedergelassen in klinisch-psychologischer Praxis für Kinder, Jugendliche und Familien in Wien, Diplompädagogin mit 10 Jahren Unterrichtserfahrung in der Grundschule, Theorie-Dozentin für Montessori-Pädagogik, in der Aus- und Fortbildung für PädagogInnen und PsychologInnen tätig.

Inklusion - Vision und Orientierung im Alltag

Workshop 2016: Das Thema Inklusion ist seit einigen Jahren in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Die Vision von der Inklusion, dem Nicht-Ausgrenzen Einzelner, findet allgemein eine breite Akzeptanz, doch wie lässt sich dieser Wunsch auch in der pädagogischen Praxis unserer Bildungseinrichtungen umsetzen? Die Erwartungen, die an die Einrichtungen und ihre pädagogischen Fachkräfte gestellt werden, sind groß und wie wir wissen, stoßen viele Teams im Alltag häufig an ihre Belastungsgrenzen.

 In unserem 1-Tages-Workshop “Inklusion - Vision und Orientierung im pädagogischen Alltag” haben wir eingeladen, um gemeinsam mit den Referenten Ines Boban und Prof. Dr. Andreas Hinz, Herausgeber des deutschen Index für Inklusion, ein grundlegendes Verständnis von Inklusion zu erarbeiten und auszuloten, wie Bildungseinrichtungen sich auf den Weg in Richtung Inklusion begeben können, ohne sich zu überfordern. Das Ehepaar Andreas Hinz und Ines Boban arbeitet seit vielen Jahren im Kontext der Inklusion und verfügt über fundierte Kenntnisse in Theorie und Praxis.       

Das Drama der Leere - Wenn Bindung nicht gelingt

Vortrag 2015:   Dr. Udo Baer hat im Oktober 2015 einen Vortrag zum Thema "Bindung/Bindungstraumata" in der Bibliothek der Sternwarte gehalten. Udo Baer ist Vorsitzender der Stiftung Würde, Gründer der Zukunftswerkstatt therapie kreativ mit der Semnos-Akademie für leiborientierte Forschung und Bildung und zusammen mit seiner Ehefrau Gabriele Frick-Baer Begründer des KonzeptKreative Leibtherapie.

Er beschäftigt sich damit, die phänomenologische Forschungsmethodik für die Erkundung der emotionalen und sonstigen Innenwelten von Erkrankungen wie Trauma, Essstörungen, Demenz u. a. nutzbar zu machen. Im Anschuss an die Veranstaltung bestand wie immer die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch bei einem Glas Wein und kleinen Knabbereien.

Begegnung mit Dr. Andreas Weber

Vortrag 2014: Wir luden ein zu einer inspirierenden Begegnung mit Dr. Andreas Weber, Biologe, Philosoph und Autor.

"Menschen suchen die Natur, weil sie etwas in sich selbst verloren haben"

Ein Gespräch mit Andreas Weber über

...ein zeitgemäßes Naturverständnis                                                                                                                 ...die Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie                                                                                     ...warum für Kinder das Spielen im Matsch so wichtig ist                                                                  ...die Angst der Pädagogen vor dem Wachstum seiner Schüler                                            ...Neurowissenschaft und Naturromantik

Veranstaltungsort: Sternwarte Bergedorf

 

 

Montessori- und Waldorfpädagogik im Vergleich

Vortrag 2013: Prof. Dr. Phil. Habil. Tanja Pütz (Montessori-Expertin) und Prof. Dr. Jost Schieren (Waldorf-Experte) haben im Dialog Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Montessori-und der Waldorf-Pädagogik herausgearbeitet. Auf dem Sternwartengelände hatten wir 85 interessierte Zuhörer zu Gast, die sich über die beiden reformpädagogischen Ansätze informieren wollten. In einem kurzen Statement wurden die Persönlichkeiten Montessori und Steiner vorgestellt. Danach wurden unter anderem Aspekte wie: Menschenbild, Didaktik und Aktualität der jeweiligen pädagogischen Richtung näher betrachtet. Im Anschluss gab es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich bei einem Glas Wein über die Inhalte des Vortrags auszutauschen.

Nähere Informationen finden Sie unter www.Montessori-Ausbildung-Hamburg.de