DIE GRÜNDUNG

Die Gründung der Montessori-Schule in Hamburg geht auf eine Initiative von Eltern zurück, deren Kinder im Montessori-Kinderhaus in Bergedorf betreut wurden und werden.
Nur mit dem großen Engagement vieler Eltern und anderen Unterstützern dieser Idee konnte im September 2007 die erste Montessori-Schule in Hamburg eröffnet werden. Nach der Zusage zur Errichtung der Grundschule im Lippert-Gebäude auf dem Gelände der Bergedorfer Sternwarte im Februar 2007 musste innerhalb eines halben Jahres das Gebäude komplett renoviert, modernisiert und umgebaut werden.

Die Verwandlung des ehemaligen Astronomiezimmers in ein Klassenzimmer erforderte viele Aktionswochenenden mit Eltern, Kindern und Handwerkern: Dabei wurden Wände eingerissen, neue aufgemauert, Heizkörper und Fußbodenbeläge entfernt, Wände verputzt, Böden gefliest und vieles mehr unternommen, um das erste Montessori-Klassenzimmer an der Sternwarte zu errichten.

Neben schweißtreibender Arbeit mit viel Staub und Lärm hatten alle Eltern und Kinder der ersten Klasse auch ausgiebig Gelegenheit zum Kennen lernen – und die Vorfreude auf das neue Schulleben wuchs mit jedem Arbeitstag.

Aber nicht nur Eltern und Kinder waren begeistert, die Schule mitgestalten zu können, auch viele andere Privatpersonen und Unternehmen unterstützten den Um- und Aufbau der ersten Montessori-Schule in Hamburg-Bergedorf. Bei allen Eltern und den Förderern der Schule möchten wir uns herzlich bedanken!

Die Einweihung

Am 31. August 2007 ging mit einer fröhlichen und bewegenden Einweihungsfeier die lange Zeit des Planens, Renovierens und der Vorfreude zu Ende.

Bei strömendem Regen, aber mit strahlenden Gesichtern dankten die Geschäftsführerinnen Irina Pilawa und Christine Wulff-Ramm in ihrer Ansprache allen privaten Sponsoren.
Besonderer Dank galt Bezirksamtsleiter Dr. Christoph Krupp, der als „Anreger, Förderer und Ermutiger“ dem Projekt bei der Verwirklichung half, ebenso wie dem Leiter der Sternwarte, Prof. Dr. Jürgen Schmitt, für seine „großzügige Gastfreundschaft“ auf dem Gelände.

Für die 21 Erstklässler, die am nächsten Tag eingeschult wurden, soll ihre Montessori-Schule ein „Haus des Lernens“ und eine „Vorschule des Lebens“ sein.