QUALITÄTSMERKMALE

Das Kleinod im Hamburger Osten

Unsere Montessori-Schule ist nicht nur die erste in Hamburg, sie ist auch aufgrund vieler anderer Qualitätsmerkmale etwas ganz Besonderes:

Der Unterricht

Als Hamburger Montessori-Schule arbeiten wir ganzheitlich nach dem Prinzip der Montessoripädagogik. Das heißt für uns, nicht nur in bestimmten Unterrichtsphasen nach montessorischen Ansätzen zu arbeiten oder Freiarbeit zu leisten, sondern sich dem Anspruch zu verpflichten, die Grundsätze Maria Montessoris, das Primat des individuellen Lehrens und Lernens und der Selbständigkeit des Kindes, aber auch des Lehrers in jeder didaktisch-methodischen, aber auch erzieherischen Hinsicht zu spiegeln - ob im Unterricht, in Schulprojekten, bei Ausflügen, „Going-Out-Exkursionen“, in den Pausen oder sogar in unseren Nachmittagsangeboten. Bei uns geht es konsequent um den Leitsatz Maria Montessoris „Hilf mir, es selbst zu tun“.

Und wir lernen rhythmisiert. Das heißt, an unserer Schule gibt es keine Pausenklingel, die den Unterricht beendet, sondern die Kinder lernen in ihrem eigenen Rhythmus, ohne starre Vorgaben für die Inhalte und die Dauer des Lernens. Jedes Kind bekommt so die Zeit, die es braucht und beschäftigt sich mit den Themen, die es gerade interessiert.

Die Lehrkräfte

Das Kollegium unserer Schule hat neben der gewohnten Ausbildung zum staatlich examinierten Lehrer/Erzieher mit großem Engagement zusätzlich die Montessoriausbildung absolviert. Neben regulären Hospitationen an anderen Schulen findet einmal im Jahr eine Hospitationsreise mit dem gesamten Kollegium statt, um andere Schulen mit einem besonderen Profil zu besuchen und neue Ideen in unseren Schulalltag zu integrieren.

Das Unterrichtsmaterial

Auch hier arbeiten wir ganzheitlich, denn es kann nicht darum gehen, nur ein paar Montessorimaterialien einzusetzen. Investition in unsere Schule heißt bei uns konkret und in erster Linie eine hohe finanzielle Investition in das Unterrichtsmaterial: Die Klassen sind mit dem neuesten und konsequent aufeinander aufbauenden Montessorimaterial für die Klassenstufen 1 bis 4 ausgestattet.

Der Englischunterricht

Bei uns gibt es jeden Tag Englisch – und zwar für alle Schüler ab der ersten Klasse. Jedes Inventar in den Klassenräumen ist sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache ausgezeichnet. So können die Kinder von Anfang an mit der englischen Sprache selbstverständlich umgehen. In spielerischer Form erlernen sogar schon die Kleinsten erste Lieder und Reime und die Großen haben ihre Weihnachtsaufführung bereits ganz auf Englisch durchgeführt. Natürlich ergänzt das Nachmittagsangebot die Englischkenntnisse auf Wunsch für Klein und Groß.

Der Sportunterricht

Unser Sportunterricht wird durch Diplom-Sportlehrer der TSG im Kissland Wentorf unterstützt. Dabei legen wir großen Wert auf eine breite Grundlagenausbildung, damit die Kinder vielfältige Bewegungserfahrungen sammeln können. Drei Eventhallen mit Kletterwand, Bewegungslandschaft u.a.  stehen den kleinen Sportlern  zur Verfügung. Die Kinder erfahren einen sportartenübergreifenden Unterricht, in dem neben dem herkömmlichen Schulsport auch Einradfahren, Inlineskating, Bogenschießen etc. angeboten werden.

Kleine Klassen – Große Räume

Individuelles Fördern und Fordern ist das Ziel eines jeden Pädagogen. Aber die Voraussetzungen dafür müssen gegeben sein, sonst hilft der beste Pädagoge und die beste Pädagogik wenig. Seit Schulgründung sind genau diese Voraussetzungen bei uns eine Selbstverständlichkeit: Wenige Schülerinnen/Schüler in einer Klasse (maximal 24), täglich zwei Lehrkräfte in der Freiarbeitsphase und viel Raum zur Entfaltung aller. Das weiße Schulmobiliar gibt dem Raum zusätzlich eine sehr helle, klare und freundliche Lernatmosphäre. Ein flexibles Arbeiten ermöglichen auch die dreieckigen, zu den neuesten auf dem Markt gehörenden Arbeitstische der Kinder, die sich für Gruppenarbeiten schnell zu verschiedensten Formationen zusammenstellen lassen. Jedes Kind besitzt seit dem ersten Schultag einen eigenen höhenverstellbaren Stuhl, der mit dem Namensschild des Kindes versehen ist.

Wenig Klassen – Großer Schulhof

Unsere Schule ist einzügig – und das ist gut so. Denn Individualität erreichen wir auch durch ein Stück weit mehr „Beschaulichkeit“ und „Vertrautheit“. Hier kennen sich alle Schüler untereinander – egal welcher Klassenstufe sie angehören. Altersgemischtes Arbeiten ist mit weniger Berührungsängsten verbunden. Klassenprojekte lassen sich leicht zu Schulprojekten organisieren. So kommen die einzelnen Klassen fast wöchentlich in den Genuss eines Projekts - auch wenn es von einer anderen Klasse organisiert wird.

Auf nahezu 5.000 Quadratmetern Wald- und Naturgrundstück toben und spielen die Kinder hier nach Herzenslust gemeinsam unter hohen Bäumen oder balancieren auf alten Baumwurzeln. Der Schulhof hat Parkcharakter, der dem Bewegungsdrang der Kinder in allem entgegenkommt. Keine fertigen Kletterarrangements, keine betonierten Flächen - hier lädt der Schulhof zur Selbstgestaltung ein. Und für die anderen stehen das riesige Trampolin, die Fußballtore, die Holzjolle oder die Wichtelburg zur Verfügung.

Der Schulgarten

Bei der Fläche, die uns als Schulhof zur Verfügung steht, ist auch ein entsprechend großer Schulgarten nicht weit. Aus ehemaligen „Professoren-Gärten“ pflegen und gestalten die Kinder große Kräuter- und Blumenbeete, die von ihren Klassenräumen einsehbar sind. Gleichzeitig umgibt uns eine kleine Plantage aus zahlreichen Apfelbäumen, die im Herbst geerntet und aus deren Früchte von den Eltern Apfelmus hergestellt wird. Wer sich zurückziehen möchte, besucht den „Garten der Ruhe“.

Die Schulprojekte

Wenn wir mit den Schülern schon nicht wöchentlich „in die Welt hinaus können“ – so muss die Welt eben ein Stück weit und so oft wie möglich zu uns kommen. Denn unsere Schule ist klein und flexibel und Projekte lassen sich schneller organisieren und umsetzen als in großen Institutionen. Ob Imkerei, Shiatsu, Selbstbehauptung, Musical-Werkstatt, Plattdeutsch, Musikproduzenten und Videoproduktionen, Science-Center, Yoga, Englisch, Ballett und Modern-Dance, Werkstättchen oder Töpferstübchen. Wir machen uns die Einzügigkeit und das kleine Kollegium zunutze und freuen uns über unsere Möglichkeiten, innovative Projekte schnell umzusetzen. Denn hier scheitert nichts an langen Absprachen oder Abstimmungen, hier ist die Idee des einen „heute auf dem Tisch – und morgen in der Schule“.

Lehrer-Eltern-Austausch

Die Lehrkräfte halten die Eltern durch regelmäßige Elternbriefe stets auf dem Laufenden. Der regelmäßige persönliche Austausch mit dem pädagogischen Team und die Möglichkeit zu Unterrichts-Hospitationen erlauben den Eltern einen kontinuierlichen Einblick in das Unterrichtsgeschehen und in den Leistungsstand ihres Kindes. Darüber hinaus begrüßt die Schule elterliche Mitwirkungswünsche ganz ausdrücklich. Schule wird hier nicht nur als reine Bildungsinstitution für die Kinder verstanden, auch die Eltern sollen sich in der Schule wohl fühlen und gerne Zeit mit und in ihr verbringen, wenn sie dies wollen.

Der Standort

Auf dem für sich geschlossenen Universitätsgelände der Hamburger Sternwarte vereinen sich gleich zwei Qualitätsmerkmale: Zum einen liegt die Schule inmitten von Kuppelgebäuden und Teleskopen. Die Luft von Forschung und Astronomie weht uns täglich um die Nase. Hier begegnen und grüßen sich kleine und große Forscher. Die Kinder laden zum jährlichen „Professoren-Essen“ ein, dafür gewähren sie uns in Sternen-Nächten einen Ein- und Ausblick durch die riesigen Teleskope und lassen die Sterne zum (Be-)Greifen nahe werden. Zum anderen erleben die Kinder auf dem Sternwartengelände ein Stück Zeitgeschichte und verfolgen die Benennung ihrer Klassenräume zum möglichen Weltkulturerbe als „Gastgeber“ hautnah mit.